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Presseartikel "Büromieten steigen"

Wiesbaden Immobilienbranche hätte gerne mehr gewerbliche Flächen, aber Bauland fehlt Das Bürohaus am Kaiser-Friedrich-Ring ist bereits voll belegt. Auch im Bürohaus Connect in der Mainzer Straße, seit 2015 fertiggestellt, ist nichts mehr frei. Nicht nur in Frankfurt boomt gerade der Büromarkt. Auch in Wiesbaden zieht das Geschäft an. Laut einer Erhebung des Unternehmens Steinbauer Immobilien haben die Vermietungen 2016 um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Trotz Unternehmensauflösungen und Verlagerungen bleibe die Leerstandsquote bei 4,9 Prozent stabil. "Wir suchen händeringend Flächen", sagt Andreas Steinbauer, Geschäftsführer der Immobilienfirma. Die stabile Wirtschaftslage und Expansionen einiger Unternehmen seien der Grund, warum sich nicht nur die Angebote verknappen sondern auch verteuern würden. Es würden bereits Spitzenmieten von 14,50 Euro pro Quadratmeter Bürofläche verlangt und 15 Euro seien in greifbarer Nähe. Auch das Immobilienunternehmen DIC, das den Zircon-Tower verwaltet, spricht von steigender Nachfrage und positivem Trend. Der Run auf Frankfurt im Zuge des Brexit trage dazu bei, dass sich der Immobilienmarkt verändere. "In Wiesbaden und Mainz haben wir eine Verknappung der Mietflächen", sagt Steinbauer. Firmen, die nicht auf die Nähe zu Banken angewiesen seien, würden ausweichen. Tendenziell sei durchaus spürbar, dass das Umland von der Entwicklung in Frankfurt profitiere, sagt auch Werner Backes, Leiter der Wirtschaftsförderung. Allerdings bewege sich der Büromarkt in Wiesbaden auf niedrigerem Niveau, das Preisniveau sei auch viel niedriger. Gewerbeflächen in Hochhäusern wie in Frankfurt erzielten höhere Mieten als in lediglich mehrgeschossigen Gebäuden wie in Wiesbaden. Flächen von 10 000 Quadratmetern würden zudem in der Landeshauptstadt auch selten nachgefragt. Der Großteil der Büros sei 100 bis 500 Quadratmeter groß, und Steuerberater, Anwälte und Ärzte seien häufige Mieter. Immobilienmakler Steinbauer fordert, dass mehr gebaut wird. Dies sieht auch die Industrie- und Handelskammer Wiesbaden (IHK) so. Schon jetzt hätten es Unternehmen mit Expansionswünschen nicht leicht, erklärt IHK-Sprecherin Melanie Dietz. Mit Blick auf die künftige Nachfrage sollten mehr Flächen zur Verfügung gestellt werden. Großes Wachstum sei für den Wiesbadener Büromarkt nicht drin, sagt hingegen Backes, denn es gebe zu wenig Grundstücke, auf denen Bauen möglich sei. Im Petersweg werde gerade über die letzten fertigen Flächen verhandelt. Bis dort und im 270 Hektar großen Ostfeld das Gelände besiedelbar sei, würden noch viele Jahre vergehen. DER MARKT Der Mietpreis von Büroflächen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Durchschnittsmiete betrug 2012 noch 9,60 Euro pro Quadratmeter und Monat, 2016 aber bereits 10,30 Euro. In der City werden 2016 8 bis 14,50 Euro verlangt, am Stadtrand 7,50 bis 13,60 Euro. Am niedrigsten ist die Miete in Mainz-Kastel mit 5 bis 8,50 Euro. Kunden sind in der Mehrzahl dienstleistungsbezogene Unternehmen (58 Prozent), gefolgt von EDV und Kommunikation (17) sowie Freiberuflern (11 ). Die höchste Nachfrage betrifft Flächen von bis 500 Quadratmetern. Frankfurter Rundschau, 16.08.2017

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